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  • AutorenbildLeony Stabla

Dein eigener Graskopf


Was du brauchst: Einen Feinstrumpf, Grassamen, etwas Erde, zwei Wackelaugen, ein Pompon, ein Glas mit einer schmalen Öffnung (z.B. ein Marmeladenglas), flüssigen Kleber, Wasser


Und so geht´s: Gib zuerst die Grassamen in den Feinstrumpf und schau, dass sie sich alle am geschlossenen Ende befinden, dann fülle die Erde darüber in den Strumpf. Stopfe sie gut hinein und forme einen Ball. Dann knotest du den Strumpf direkt darunter zu.

Setze den Kopf auf den Glasrand mit dem Knoten nach unten, dann klebe die Augen und die Nase (den Pompon) auf und schneide den Strupf unten so ab, dass das Ende noch ein gutes Stück (etwa 10 cm) in das Glas hängt. Wenn der Kleber getrocknet ist, „dusche“ deinen Graskopf einmal mit kaltem Wasser ab. Fülle das Glas mit Wasser und stelle den Kopf wieder auf das Glas.


Suche einen hellen, sonnigen Standort für deinen Graskopf und drehe ihn so, dass sein Hinterkopf zum Licht zeigt. Einmal am Tag solltest du jetzt den Kopf unter kaltes Wasser halten und das Wasser im Glas wechseln.


Was passiert?Wenn du dich gut um deinen Graskopf kümmerst, dann werden nach etwa 5 Tagen die ersten Haare sprießen und nach 10 Tagen sieht seine Frisur etwa so aus wie auf dem Foto oben.


Warum ist das so? Die zarten Spitzen des Grases bohren sich durch den Feinstrumpf in Richtung Licht. Gras braucht sehr viel Wasser, um zu wachsen. Dafür sorgt der Strumpf, indem er durch das Gewebe das Wasser nach oben zieht und die Erde feucht hält. Das nennt man die Kapillarwirkung. Sie reicht allerdings nicht bis ganz nach oben, weil der Strumpf dort zu sehr gespannt ist. Deshalb musst du den Kopf regelmäßig abduschen, sonst bekommt dein Kopf eine Tonsur (das ist die Frisur eines Mönchs - eine kahl rasierte, runde Stelle am oberen Hinterkopf). Wenn das Gras dann lang ist, kannst du deinem Graskopf auch andere lustige Frisuren machen. Hier ein paar Eindrücke von unserem "Grasi".


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